Welche Regeln gelten für einen nachgerüsteten Außenschornstein?
Drei Regelwerke bestimmen, wie ein Außenschornstein gebaut werden darf: die Feuerungsverordnung Ihres Landes für Bauart, Abstände und Unterbau, § 19 der 1. BImSchV für die Höhe der Mündung und die Landesbauordnung für Standsicherheit und Abnahme. Ein Außenschornstein ist ein Schornstein, der nachträglich an der Außenwand montiert wird, heute fast immer als doppelwandiges Edelstahlsystem mit Dämmschicht zwischen Innen- und Außenrohr. Die 1. BImSchV ist die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen des Bundes; die Feuerungsverordnungen der Länder folgen der Muster-Feuerungsverordnung, kurz M-FeuVO, der Bauministerkonferenz.
| Anforderung | Wert | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| Mündung über First | firstnah und mindestens 40 Zentimeter über dem First | § 19 Absatz 1 Satz 1 der 1. BImSchV |
| Abstand zu Fenstern, Türen, Lüftungsöffnungen | im Umkreis von 15 Metern mindestens 1 Meter über deren Oberkante (bis 50 Kilowatt) | § 19 Absatz 1 Satz 5 der 1. BImSchV |
| Flache Dächer | bei Dachneigung unter 20 Grad zählt ein fiktiver First mit 20 Grad | § 19 Absatz 1 Satz 3 der 1. BImSchV |
| Rußbrandbeständigkeit | Pflicht für jeden Schornstein fester Brennstoffe | § 7 Absatz 7 Nummer 1 M-FeuVO |
| Unterbau | auf Baugrund gegründet oder feuerbeständiger Unterbau; an Gebäuden genügt ein Unterbau aus nichtbrennbaren Baustoffen | § 7 Absatz 7 Nummer 3 M-FeuVO |
| Abstand zu brennbaren Bauteilen | höchstens 85 Grad, bei Rußbrand 100 Grad; Abstände der CE-Leistungserklärung, sonst 5 Zentimeter bei Wärmedurchlasswiderstand 0,12 und 90 Minuten Feuerwiderstand, sonst 40 Zentimeter | § 8 Absatz 1 M-FeuVO |
| Wanddurchführung | durch brennbare Bauteile mit 20 Zentimeter Schutzrohr oder 20 Zentimeter nichtbrennbarer Ummantelung | § 8 Absatz 5 M-FeuVO |
| Reinigung | Öffnungen mit Schornsteinreinigungsverschlüssen, Verlauf durchgehend | § 7 Absatz 7 Nummer 4 und 5 M-FeuVO |
| Genehmigung | verfahrensfrei; nur freistehende Abgasanlagen über 10 Meter brauchen ein Verfahren | § 61 Absatz 1 Nummer 2 MBO |
| Inbetriebnahme | erst nach Bescheinigung des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers | § 82 Absatz 2 Satz 4 MBO, § 16 SchfHwG |
Wie hoch muss der Außenschornstein sein?
Die Mündung muss firstnah liegen und den First um mindestens 40 Zentimeter überragen, wenn die Feuerungsanlage nach dem 31. Dezember 2021 errichtet wird. So steht es in § 19 Absatz 1 der 1. BImSchV. Firstnah ist eine Mündung nach dem Wortlaut der Verordnung, wenn ihr horizontaler Abstand vom First kleiner ist als ihr horizontaler Abstand von der Traufe und ihr vertikaler Abstand vom First größer ist als ihr horizontaler Abstand vom First. Zusätzlich muss die Mündung bei einer Gesamtwärmeleistung bis 50 Kilowatt im Umkreis von 15 Metern die Oberkanten aller Lüftungsöffnungen, Fenster und Türen um mindestens 1 Meter überragen, auch die des Nachbarhauses. Bei Dächern mit weniger als 20 Grad Neigung wird ein fiktiver First mit 20 Grad angesetzt.
Aus dem Wortlaut folgt, warum der Anbau an der Giebelwand meist der einzige Weg ist: An der Giebelwand steht der Schornstein nahe der Firstlinie, der horizontale Abstand zum First bleibt klein, und die Höhe ergibt sich aus Firsthöhe plus 40 Zentimeter. An der Traufseite ist der Abstand zur Traufe null und der Abstand zum First die halbe Haustiefe; firstnah wird die Mündung dort nur mit einem Versatz über die Dachfläche, der den Schornstein mehr als bis zur Dachmitte führt. Abweichen darf man von diesen Regeln nur, wenn die Höhe nach Abschnitt 6.2.1 der Richtlinie VDI 3781 Blatt 4 (Juli 2017) bestimmt wurde, was ein Gutachten bedeutet.
Für Gebäude, die vor dem 1. Januar 2022 errichtet oder genehmigt wurden, lässt § 19 Absatz 1 Satz 7 die Anwendung des Absatzes 2 zu, wenn die strengen Anforderungen im Einzelfall unverhältnismäßig sind. Absatz 2 verlangt bei Dächern bis 20 Grad 40 Zentimeter über First oder 1 Meter Abstand von der Dachfläche, bei steileren Dächern 40 Zentimeter über First oder 2,30 Meter horizontalen Abstand von der Dachfläche, und ebenfalls 1 Meter über Fenstern im Umkreis von 15 Metern. Ob ein Einzelfall unverhältnismäßig ist, entscheidet nicht der Bauherr, sondern der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger im Rahmen der Bescheinigung.
- Mündung über First bei Errichtung ab 2022
- mindestens 40 Zentimeter, firstnah
- 1. BImSchV § 19 Absatz 1, Stand 1. Januar 2022
- Umkreis, in dem Fenster und Türen unterschritten werden müssen
- 15 Meter, Mündung 1 Meter darüber
- 1. BImSchV § 19 Absatz 1 Satz 5 Nummer 1, Stand 1. Januar 2022
- Wanddurchführung durch brennbare Bauteile
- 20 Zentimeter Schutzrohr oder Ummantelung
- Muster-Feuerungsverordnung § 8 Absatz 5, Stand 1. Juni 2005
Welcher Unterbau und welche Abstände sind vorgeschrieben?
Ein Außenschornstein am Gebäude braucht kein Betonfundament, aber einen Unterbau aus nichtbrennbaren Baustoffen, der die Last trägt. § 7 Absatz 7 Nummer 3 der M-FeuVO verlangt, dass Schornsteine unmittelbar auf dem Baugrund gegründet oder auf einem feuerbeständigen Unterbau errichtet werden; für Schornsteine an Gebäuden und in Gebäuden der Klassen 1 bis 3 genügt ein Unterbau aus nichtbrennbaren Baustoffen. In der Praxis ist das eine Stahlkonsole mit Wandbefestigung oder ein Streifenfundament aus Beton, wenn die Wand die Last nicht aufnehmen kann. Welche Variante trägt, ist eine Frage der Standsicherheit nach § 12 der Musterbauordnung, und bei Fassaden mit Wärmedämmverbundsystem eine Frage der Befestigung durch die Dämmung hindurch.
- Abstand zu brennbaren Bauteilen: An Holz, Dachlatten oder Dämmstoff dürfen bei Nennleistung höchstens 85 Grad und bei einem Rußbrand höchstens 100 Grad entstehen (§ 8 Absatz 1 M-FeuVO). Erfüllt ist das, wenn die Abstände der CE-Leistungserklärung des Systems eingehalten sind; sie stehen dort als Abstandsklasse in Millimetern.
- Ohne Herstellerangabe: 5 Zentimeter genügen, wenn das System einen Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 0,12 Quadratmeter-Kelvin je Watt und 90 Minuten Feuerwiderstand hat; sonst gelten 40 Zentimeter. Zu Holzbalken reichen im Fall der 5-Zentimeter-Regel 2 Zentimeter, zu Fußleisten und Dachlatten ist kein Abstand nötig (§ 8 Absatz 2).
- Wanddurchführung: Das Verbindungsstück vom Ofen durch eine brennbare Wand braucht ein Schutzrohr aus nichtbrennbarem Material mit 20 Zentimeter Abstand oder eine 20 Zentimeter dicke nichtbrennbare Ummantelung (§ 8 Absatz 5). Bei Massivwänden reicht die Kernbohrung mit Wandfutter.
- Dachdurchführung: Zwischenräume in Dach- und Deckendurchführungen müssen mit nichtbrennbaren Baustoffen geringer Wärmeleitfähigkeit ausgefüllt sein (§ 8 Absatz 6).
- Reinigung: Der Schornstein muss Öffnungen mit Reinigungsverschlüssen haben, meist am Fuß als Reinigungs-T-Stück mit Kondensatablauf, und darf nicht durch Decken unterbrochen sein (§ 7 Absatz 7).
- Verbindungsstück: Das Rauchrohr darf nicht in Decken, Wänden oder unzugänglichen Hohlräumen liegen und nicht in andere Geschosse führen (§ 7 Absatz 9).
Was kostet ein nachgerüsteter Außenschornstein mit Montage?
Ein Außenschornstein aus doppelwandigem Edelstahl kostet mit Montage 1.500 bis 4.500 Euro nach heizung.de (Stand August 2026) und 1.500 bis 2.500 Euro nach agrarheute (Stand Oktober 2024). Der reine Bausatz liegt im Fachhandel bei rund 1.100 bis 1.760 Euro für 4 bis 6 Meter Höhe (ofenerlebnis.de, Stand 2026); der Händler selbst betont, dass nicht der Meter Edelstahl den Gesamtpreis bestimmt, sondern die Einbausituation mit Wandhaltern, Wand- und Dachdurchführung, Versätzen, Gerüst oder Hubsteiger und Kernbohrung. Eine amtliche Preisstatistik gibt es nicht; die Spannen sind Angaben von Fachpresse und Handel.
Die Ableitbedingungen von 2022 haben die Nachrüstung verteuert, weil der Schornstein länger wird und häufiger abgespannt werden muss. Ein von Stiftung Warentest zitierter Kaminbauer schätzte den Mehrpreis auf 30 bis 50 Prozent gegenüber der alten Regel (test.de, Januar 2023); das ist eine Einzeleinschätzung aus der Branche, keine Statistik. Dazu kommt die Bescheinigung des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers, in Mecklenburg-Vorpommern 85,68 Euro plus 1,43 Euro je angefangenem Meter und 37,19 Euro für eine Rohbau-Vorbesichtigung (Landeshauptstadt Schwerin). Bei der späteren Feuerstättenschau zählt die Kehr- und Überprüfungsordnung für Abgasanlagen außerhalb von Gebäuden höchstens 3 Meter mit je 1 Arbeitswert; der Außenschornstein macht die Schau also nicht teurer als ein Innenzug.
- Meterzahl und Mündungshöhe: Beide Angebote müssen dieselbe Höhe nach § 19 der 1. BImSchV ansetzen; lassen Sie sich die Rechnung Firsthöhe plus 40 Zentimeter zeigen.
- System und Leistungserklärung: Innendurchmesser passend zum Ofen, Dämmstärke, Rußbrandbeständigkeit und Abstandsklasse aus der CE-Leistungserklärung.
- Halter, Konsole, Abspannung: Anzahl der Wandhalter, Art des Unterbaus, Abspannung oder Dachstütze über dem letzten Halter.
- Durchführungen: Kernbohrung, Wandfutter, Schutzrohr bei brennbarer Wand, Dachdurchführung mit Bleimanschette, wenn der Schornstein die Dachfläche durchstößt.
- Nebenleistungen: Gerüst oder Hubsteiger, Reinigungs-T-Stück, Kondensatablauf, Regenhaube, Entsorgung und die Bescheinigung mit Antrag und Terminwahrnehmung.
Braucht der Außenschornstein eine Genehmigung oder eine Abnahme?
Eine Baugenehmigung braucht der Außenschornstein nicht, eine Abnahme schon. Nach § 61 Absatz 1 Nummer 2 der Musterbauordnung sind Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung verfahrensfrei; nur freistehende Abgasanlagen mit mehr als 10 Metern Höhe sind ausgenommen, und ein Schornstein an der Hauswand steht nicht frei. Nach § 82 Absatz 2 Satz 4 dürfen Feuerstätten aber erst in Betrieb gehen, wenn der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger die Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit der Abgasanlage bescheinigt hat. Das ist der von der Behörde für sieben Jahre bestellte Schornsteinfeger Ihres Bezirks; § 16 des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes überträgt ihm diese Bescheinigung, soweit das Landesrecht sie vorsieht.
Bei der Errichtung von Schornsteinen soll er vor der Bescheinigung auch den Rohbauzustand besichtigt haben, so der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Nordrhein-Westfalen; das heißt beim Außenschornstein: vor dem Verschließen der Wanddurchführung und vor dem Anbringen der Fassade um den Schornstein. Stellt er Mängel fest, teilt er sie der Bauaufsicht mit und setzt eine Frist zur Beseitigung. In Mecklenburg-Vorpommern soll der formlose Antrag 14 Tage vor der Fertigstellung eingehen.
Steht der Ofen an einer Giebelwand oder lässt sich das Rauchrohr dorthin führen?
Liegen im Umkreis von 15 Metern Fenster, Türen oder Lüftungsöffnungen höher als First minus 1 Meter, etwa am Nachbarhaus?
Mündung 1 Meter über deren Oberkante planen; der Schornstein wird höher als First plus 40 Zentimeter und braucht eine Abspannung.
Außenschornstein an der Giebelwand mit Mündung Firsthöhe plus 40 Zentimeter; die firstnahe Lage ist erfüllt.
Lässt sich der Schornstein an der Traufseite mit einem Versatz über die Dachfläche bis in Firstnähe führen?
Versatz einplanen, Dachdurchführung oder Dachstütze und Abspannung; der Mehrpreis steckt in den Versatzelementen und im Gerüst.
Prüfen lassen, ob § 19 Absatz 2 (Bestandsgebäude, unverhältnismäßiger Aufwand) gilt oder ob ein Gutachten nach VDI 3781 Blatt 4 eine niedrigere Mündung erlaubt; sonst Innenzug oder Verzicht.
So läuft die Nachrüstung eines Außenschornsteins ab
Die Klärung vor der Montage entscheidet über den Preis und darüber, ob die Abnahme beim ersten Termin gelingt. Sechs Schritte, davon zwei beim bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger, führen zum abgenommenen Schornstein.
Vorgespräch mit dem Bezirksschornsteinfeger
Er nennt Wand, Mündungshöhe nach § 19 der 1. BImSchV, Fenster im 15-Meter-Umkreis und ob Absatz 2 für das Bestandsgebäude infrage kommt.
Angebot mit Standsicherheit
Der Fachbetrieb wählt System, Durchmesser, Halter, Unterbau und Abspannung; bei gedämmter Fassade oder schwacher Wand mit Tragwerksplaner.
Bescheinigung beantragen
Formlos beim bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger, mit Angaben zu Ofen, Schornsteinsystem und Höhe; Rohbaubesichtigung vereinbaren.
Montage
Kernbohrung, Konsole oder Fundament, Rohrelemente mit Wandhaltern, Reinigungs-T-Stück, Dachdurchführung oder Versatz, Abspannung, Regenhaube.
Abnahme
Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger prüft Höhe, Abstände, Durchführungen, Reinigungsmöglichkeit und Anschluss und stellt die Bescheinigung aus.
Feuerstättenbescheid und erste Kehrung
Der Bescheid wird neu erlassen, die Kehrtermine folgen der Anlage 1 zur KÜO; Kehren dürfen Sie an jeden zugelassenen Betrieb vergeben.
Häufige Fragen
Wie hoch muss ein nachgerüsteter Außenschornstein über den First reichen?
Ein nachgerüsteter Außenschornstein für eine ab 2022 errichtete Festbrennstoff-Feuerung muss nach § 19 Absatz 1 der 1. BImSchV firstnah münden und den First um mindestens 40 Zentimeter überragen; im Umkreis von 15 Metern muss die Mündung 1 Meter über Fenstern, Türen und Lüftungsöffnungen liegen. Für Gebäude von vor 2022 gilt die mildere Regel des Absatzes 2 nur, wenn die strenge im Einzelfall unverhältnismäßig ist.
Braucht ein Außenschornstein ein Fundament?
Ein Außenschornstein am Gebäude braucht nach § 7 Absatz 7 Nummer 3 der Muster-Feuerungsverordnung einen Unterbau aus nichtbrennbaren Baustoffen; ein Betonfundament ist nur eine von zwei Möglichkeiten, die andere ist eine tragfähige Stahlkonsole an der Wand. Welche Variante die Last aufnimmt, ist eine Frage der Standsicherheit nach § 12 der Musterbauordnung und hängt von Wand, Dämmung und Schornsteinhöhe ab.
Ist ein Außenschornstein genehmigungspflichtig?
Nein, ein Außenschornstein an der Hauswand ist nach § 61 Absatz 1 Nummer 2 der Musterbauordnung verfahrensfrei; nur freistehende Abgasanlagen mit mehr als 10 Metern Höhe brauchen ein Verfahren. Vor der Inbetriebnahme des Ofens muss aber der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger nach § 82 Absatz 2 Satz 4 MBO und § 16 SchfHwG die Tauglichkeit der Abgasanlage bescheinigen; in Mecklenburg-Vorpommern kostet das 85,68 Euro plus 1,43 Euro je Meter.
Welchen Abstand muss ein Edelstahlschornstein zu Holz und Dämmung haben?
Ein Edelstahlschornstein muss nach § 8 Absatz 1 der Muster-Feuerungsverordnung so weit von brennbaren Bauteilen entfernt sein, dass dort höchstens 85 Grad und bei Rußbrand höchstens 100 Grad entstehen. Maßgeblich ist die Abstandsklasse aus der CE-Leistungserklärung des Systems; ohne Angabe genügen 5 Zentimeter bei einem Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 0,12 und 90 Minuten Feuerwiderstand, sonst 40 Zentimeter.
Was kostet ein Außenschornstein mit Montage?
Ein Außenschornstein aus doppelwandigem Edelstahl kostet mit Montage 1.500 bis 4.500 Euro laut heizung.de (Stand August 2026) und 1.500 bis 2.500 Euro laut agrarheute (Stand Oktober 2024). Der Bausatz allein liegt im Fachhandel bei rund 1.100 bis 1.760 Euro für 4 bis 6 Meter (ofenerlebnis.de, 2026); Halter, Durchführungen, Gerüst, Abspannung und die Bescheinigung des Bezirksschornsteinfegers kommen dazu.
Darf der Außenschornstein an der Traufseite des Hauses stehen?
Ein Außenschornstein darf an der Traufseite stehen, wenn seine Mündung trotzdem firstnah liegt: Nach § 19 Absatz 1 der 1. BImSchV muss ihr horizontaler Abstand vom First kleiner sein als der von der Traufe. Direkt an der Traufe ist das nur mit einem Versatz über die Dachfläche bis über die Dachmitte erreichbar. Deshalb ist die Giebelwand meist die günstigere Lösung, weil dort der Abstand zur Firstlinie klein bleibt.